Gegrilltes Fleisch hat 200 mal so viel Benzpyren wie eine Zigarette
Gegrilltes Fleisch ist ungesünder als Rauchen!
Wer liebt nicht die schönen Sommertage, wenn man den Griller auf der Terrasse anheizen kann, um sich ein deftiges Steak zu braten. So romantisch das auch klingen mag, so bedrohlich sind leider auch die damit verbundenen Belastungen, die man seinen Körper zumutet.
Grillen produziert eine krebserregende Substanz, die sich Benzpyren nennt. Benzpyren ist auch eine von ca. 4500 chemischen Substanzen die im Zigarettenrauch vorhanden sind. Es wirkt unter anderen in Leber, Magen, Darm und Lunge krebserregend.
Im gegrillten Fleisch ist dieser Stoff nicht bloß in kleinen Mengen vorhanden. Folgender Vergleich soll dies deutlich machen: Ein ca. 300g schweres Stück gegrilltes Steak produziert an der Fleischoberfläche jene Menge an Benzpyren, das beim Rauchen von 200 Zigaretten entstehen würde. Je fetter dann das Fleisch noch ist, desto höher kann der Gehalt an Benzpyren im Fleisch sein.
Das heißt, auch Nichtraucher können eine ziemliche hohe Dosis eines durch Zigaretten erzeugten, stark krebserregenden Stoffes, alleine durch das Essen von gegrilltem Fleisch, zu sich nehmen.
Der Tipp von Experten: An heißen Sommertagen erfrischendes Obst, Gemüse oder leichte Nahrung zu sich nehmen und schwarz gegrilltes, fettes Fleisch einschränken. Leichte Kost macht vital.
cand. pharm. Daniel Köstner

