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Die Macht der Werbung

Wie wir verführt werden und wie wir uns schützen können Auf den ersten Trick der Werbung sind Sie unter Umständen gerade hereingefallen: Ein plakativer Titel mit einem klaren Bösewicht und einem Rezept, wie wir uns davor schützen können.

Eine klassische Geschichte, an die unser Gehirn dankbar anknüpft und uns somit mehr zum Lesen reizt.

Auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen

Doch gleich zu Anfang die große Enttäuschung für alle, die über die Werbung heute schimpfen: Wir bekommen die Werbung, die wir verdienen! Ich gebe zu, dass auch das eher zynisch formuliert ist, aber im Kern stimmt die Aussage. Die Werbung findet nicht ständig neue Wege, um uns zu manipulieren, nein, sie versucht nur, immer besser auf unsere Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Sie reagiert also auf den Menschen und seine Neigungen und Eigenschaften.

Wie uns die Werbung erreicht

Unser Gehirn ist eine sehr wirkungsvolle Schranke für die Werbung. Bei 3'000 bis 6'000 Werbebotschaften, die uns täglich erreichen, ist es ein Wunder, dass wir überhaupt noch etwas Geld in der Tasche haben. Unser Gehirn filtert den größten Teil aller Impulse, die uns durch unsere Sinne erreichen. Nur ein Bruchteil erreicht auch unser Bewusstsein. Mit diesem Wissen setzen Werber an und versuchen mit unterschiedlichen Methoden, diese Schranke zu überwinden. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Wege, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen:

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Manfred Senn, Winterthur, CH, Werber und Gestalter

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Vergebungsforschung beweist: Vergebung ist lernbar

In den letzten Jahren wurde das Wesen und die Wirkung von Vergebung zunehmend wissenschaftlich erforscht. Unter anderem stellt sich auch die Frage, ob Gruppeninterventionen (z.B. Seminare) um Vergebung zu lernen und anzuwenden hilfreich sind. Von verschiedenen Teams sind bisher eine Reihe von Studien publiziert worden. Dabei konnte ein positiver Effekt von Vergebungsprogrammen nachgewiesen werden, sowohl für alte und junge Menschen, für Männer und Frauen, für Katholiken und Protestanten, sowohl bei Suchterkrankungen, bei körperlichen Problemen wie Herzerkrankungen und auch bei Beziehungsproblemen.
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Leben mit Weitsicht – Gegen den Trend der Gleichgültigkeit

Sicher sind Sie – ebenso wie ich – schon öfters über den Ausspruch gestolpert: «Es ist alles nur eine Frage der Priorität!» Ohne Zweifel kommt es primär darauf an, zu erkennen, was tatsächlich wichtig und bedeutsam ist. Die Schlussfolgerung hieraus legt nahe, diese vorrangigen Dinge in Angriff zu nehmen – ohne Wenn und Aber. Viel zu oft beschäftigen uns zeitraubende Details, die zwar ihre Bedeutung, jedoch nicht oberste Priorität haben.
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Schweizer Bevölkerung für generelles Tabakwerbever

Medienmitteilung von Sucht Schweiz - 5. Dezember 2016: Über zwei Drittel der Bevölkerung befürwortet ein generelles Tabakwerbeverbot mit Ausnahme der Verkaufsstellen. Aber selbst ein lückenloses Werbeverbot wird von einer guten Mehrheit unterstützt.

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Leben gestalten, Freiheiten nutzen

Nichst was fehlt, zählt, sondern was ich habe – und was ich daraus mache.
Nick Vujicic wurde am 4. Dezember 1982 in Australien geboren. Die Eltern waren schockiert, denn ihrem Sohn fehlten Arme und Beine. Nur am Oberschenkelansatz auf der linken Seite hatte er ein kleines Füsschen mit zwei Zehen. Ansonsten war Nick aber vollkommen gesund. Die Eltern taten alles, um ihrem Sohn ein möglichst normales Leben zu ermöglichen. Das war aber extrem schwer, denn durch seine Behinderung wurde er ständig ausgegrenzt.
Lesen Sie im folgenden Artikel, wie Nick trotz seiner schweren Behinderung, zu einem gewaltigen Motivator für zahlreiche Menschen wurde.
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Riskante Entscheidungen – entscheidende Risiken

Niemand betrachtet Speiseeis als ein grosses Risiko für Kinder, aber der Eiswagen, der die vierjährige Bo-Bo Valentine überfuhr, als sie auf die Strasse rannte, hätte beinahe ihr junges Leben ausgelöscht.

 Als ich sie an einem Montag­­morgen zum ersten Mal sah, lag sie im Koma auf der Intensiv­station – angeschlossen an ein Messgerät für den Schädelinnen­druck. Einer der Assistenzärzte fasste ihren Fall so zusammen: «Ist es nicht an der Zeit, das kleine Mädchen aufzugeben? Ungefähr das Einzige, was sie noch zeigt, ist eine Pupillenreaktion», was bedeutete, dass ihre Pupillen noch auf Licht reagierten. Ansonsten hatte sie jede Reaktionsfähigkeit verloren.

Bevor ich ihm antwortete, beugte ich mich über Bo-Bo und hob sanft ihr Augenlid an. Ihre Pupillen waren starr und geweitet. «Haben Sie nicht gesagt, dass ihre Pupillen noch ­reagieren?» – «Vor einer Minute taten sie es noch», beharrte er. «Dann meinen Sie, dass ihre Pupillen sich in diesem Augenblick geweitet hatten?» – «Das müssen sie wohl!»

Sofort etwas tun?

Wenn das der Fall war, dann bedeutete es, dass in diesem Moment etwas Ernsthaftes geschah, und wir mussten sofort etwas unternehmen, wenn wir hofften, weiteren Schaden abzuwenden.
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