Zum Hauptmenü springen

Vegetarier und Veganer immer häufiger

Winterthur/Schweiz, 03.03.2017/APD Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens DemoSCOPE bei 1.296 Personen ernähren sich 14 Prozent der Schweizer ernähren sich vegetarisch oder vegan.

17 Prozent der Bevölkerung sind demnach Flexitarier, die nur selten Fleisch essen und 69 Prozent isst regelmässig Fleisch und/oder Fisch. Etwa ein Drittel der Bevölkerung achte demnach bewusst auf eine fleischfreie oder -arme Ernährung, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissveg, welche die 2017 durchgeführte Umfrage in Auftrag gegeben hat. Sie ist nach eigenen Angaben die grösste und älteste Veg.-Organisation der Schweiz.

Deutschschweiz hat signifikant mehr Vegetarier als Westschweiz
In der Deutschschweiz gibt es signifikant mehr Vegetarier als in der Westschweiz, zwölf Prozent im Vergleich zu fünf Prozent. Auch die Anzahl der Fleischkonsumenten ist in der Deutschschweiz mit 67 Prozent insgesamt niedriger als in der Romandie mit 76 Prozent. Schweizweit gibt es mit 76 Prozent die meisten Fleischesser in der Altersgruppe der 35-
bis 54-Jährigen.

Verhältnis Frauen – Männer bei Vegetariern und Veganern
Das Verhältnis Frauen – Männer liege bei Vegetariern bei 70 zu 30 Prozent. Bei den Veganern seien die Mehrheitsverhältnisse gerade umgekehrt: 40 zu 60 Prozent.

Fleischkonsum ist besonders bei Frauen unbeliebt
Der tägliche Fleischkonsum ist laut der Pressemitteilung bei Männern (24 Prozent) signifikant höher als bei Frauen (15 Prozent). Mehrmals täglich Fleisch konsumierten sechs Prozent der Männer und zwei Prozent der Frauen. Insgesamt haben 20 Prozent der Befragten angegeben, dass sie täglich Fleisch essen und weitere 60 Prozent, dass sie mehrmals pro Woche Fleisch essen.

Veganer: Jung, gebildet, städtisch
Der „Durchschnittsveganer“ sei zwischen 15 und 34 Jahre alt, gebildet und lebe in der Stadt, so die Medienmitteilung.

41 Prozent der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA sind Vegetarier
Die protestantische Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten empfiehlt seit über 130 Jahren eine vegetarische Ernährungsweise. Wiederholte Studien verschiedener Untersuchungsteams hätten laut dem Online-Dienst der Gemeindezeitschrift „Adventisten heute" bedeutende Gesundheitsvorteile ergeben. Adventisten würden im Durchschnitt mehrere Jahre länger als andere US-Bürger leben. Interne Studien der adventistischen Kirche zeigten, dass sich 41 Prozent der US-Adventisten vegetarisch ernährten. Das sei achtmal so häufig wie in der allgemeinen US-Bevölkerung. Es sei auch unter Adventisten ein steigendes Interesse an einer veganen Ernährung festzustellen, d. h. einer ohne jegliche Tierprodukte wie Milch und Eier.

Mehr Informationen zur DemoSCOPE-Umfrage sowie druckfähige Diagramme zum Herunterladen unter: www.swissveg.ch/veg-umfrage

 

Quelle: APD Schweiz

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Studie: Junk Food macht süchtig

Wer sich oft mit Pommes und Co. vollstopft, kann davon genauso abhängig werden wie ein Drogen-Junkie. Das fanden jetzt US-Forscher heraus.
mehr lesen

Pflanzliche Kost erhöht Erfolgschancen bei Sterilität

Eine unausgewogene Ernährung mit einer niedrigen Mineralstoff- und Vitaminzufuhr beeinträchtigt die Fruchtbarkeit. Eine wesentliche Rolle scheinen dabei einige B-Vitamine zu spielen, speziell Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure. Möglicherweise hängt der Effekt mit deren Beeinflussung des Homozysteinspiegels zusammen.
mehr lesen

Australische Studie: Koffein als Gesundheitsrisiko

Wahroonga, NSW/Australien, 03.01.2018/APD - Koffein stelle neben rotem Fleisch und Stress einen Schlüsselfaktor dar, der sich negativ auf die Gesundheit auswirke.

mehr lesen

Fachkongress zu pflanzenbasierter Ernährung

23.04.2018/APD - Vom 20. bis 22. April fand in Berlin im Henry-Ford- Bau der Freien Universität der fünfte „VegMed-Kongress“ statt. „Pflanzenbasierte Ernährung als Medizin – Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen“ lautete das diesjährige Motto.

mehr lesen

Jeder 12. Todesfall alkoholbedingt

Bern/Schweiz, 03.07.2013/APD. Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen, heisst es in einer Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit BAG und von Sucht Schweiz von 1997 bis 2011 durchgeführt wurde. „Im Jahr 2011 sind dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle“ seien durch chronisch starken Alkoholkonsum bedingt, der bei Frauen bei Einnahme von durchschnittlich zwei und bei Männern bei vier Standardgläsern pro Tag (20 bzw. 40 Gramm reiner Alkohol) beginne.
mehr lesen