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Gut drauf – gut dran

Wie eine positive Lebenseinstellung das Immunsystem stärkt.

Eine erlernbare Einstellung

Selbsthilfeliteratur, Broschüren von Versicherungen oder Krankenkassen oder auch einschlägige Internetseiten zeigen ganz klar: Optimisten leben länger, sind gesünder, erfolgreicher und glücklicher. Und das Besondere daran ist – Optimismus ist erlernbar!

Bei ausreichender Motivation und mit konsequentem Training, das Leben und die Welt durch eine rosa Brille zu sehen, kann man schon bald die positiven Auswirkungen des Optimismus am eigenen Leib verspüren. Aber wenn das scheinbar so einfach geht, warum sind dann viele Menschen trotzdem nicht in der Lage, ein gesundes, langes, erfolgreiches und vor allem glückliches Leben zu führen? Trainieren die ihren Optimismus zu wenig?

Gemäss wissenschaftlicher Forschungsliteratur, die sich mit dem Thema Optimismus und Gesundheit befasst, sind die Zusammenhänge zwischen Optimismus und einer gesunden Lebensführung sehr vielschichtig. Denn bei der einfachen Gleichung – Optimismus = Gesundheit – gilt es, vor allem das komplexe Zusammenspiel zwischen der Persönlichkeit eines Menschen mit seiner Bildung, seiner Lebenseinstellung, seinem sozialen Netzwerk, seinem Einkommen usw. und seiner Gesundheit zu beachten.

Sehr treffend bringt Sir Peter Ustinov die Persönlichkeiten – Optimist und Pessimist – und ihre Lebenseinstellung auf den Punkt, wenn er meint: «Optimisten sind die Menschen, die genau wissen, wie traurig und grausam das Leben sein kann, Pessimisten sind die, die es jeden Morgen wieder neu herausfinden.»

Es ist offensichtlich – als Optimist lebt es sich leichter. Die Psychologie definiert verschiedene Spielarten, die aber alle einen gemeinsamen Nenner haben: die Freude am Leben, die Lebenslust. Erich Fromm hat es einmal so formuliert: «Es gibt nichts Anziehenderes, als einen Menschen, der liebt, und dem man ansieht, dass er nicht nur irgendetwas oder irgendwen, sondern das Leben liebt!»

Ja, ich bin felsenfest davon überzeugt: Optimismus, Freude und Humor sind die genialen Anlagen, die die Menschen haben (sollten), um den Ängsten, Schwierigkeiten, Enttäuschungen und den täglichen Sorgen mit heiterer Gelassenheit zu begegnen. So wie es im folgenden Gedicht umschrieben ist:

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Albert Gruber, Akad. Lehrer für Gesundheitsberufe, Krankenpfleger

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«Du mit deinem Optimismus! Du hast gut reden!»

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Vergebungsforschung beweist: Vergebung ist lernbar

In den letzten Jahren wurde das Wesen und die Wirkung von Vergebung zunehmend wissenschaftlich erforscht. Unter anderem stellt sich auch die Frage, ob Gruppeninterventionen (z.B. Seminare) um Vergebung zu lernen und anzuwenden hilfreich sind. Von verschiedenen Teams sind bisher eine Reihe von Studien publiziert worden. Dabei konnte ein positiver Effekt von Vergebungsprogrammen nachgewiesen werden, sowohl für alte und junge Menschen, für Männer und Frauen, für Katholiken und Protestanten, sowohl bei Suchterkrankungen, bei körperlichen Problemen wie Herzerkrankungen und auch bei Beziehungsproblemen.
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Jeder 12. Todesfall alkoholbedingt

Bern/Schweiz, 03.07.2013/APD. Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen, heisst es in einer Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit BAG und von Sucht Schweiz von 1997 bis 2011 durchgeführt wurde. „Im Jahr 2011 sind dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle“ seien durch chronisch starken Alkoholkonsum bedingt, der bei Frauen bei Einnahme von durchschnittlich zwei und bei Männern bei vier Standardgläsern pro Tag (20 bzw. 40 Gramm reiner Alkohol) beginne.
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Die ganzheitliche Anti-Depressionskur – NewstartPlus praktisch

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