Zum Hauptmenü springen

Wenn Bewegung heilt

Laut Bundesamt für Gesundheit sind Personen, die sich regelmässig körperlich betätigen, nicht nur gesünder, sondern auch gesundheitsbewusster und fühlen sich allgemein besser. Zudem belegen moderne Erkenntnisse, dass Bewegung die Lebensqualität eindeutig hebt.

Zusammenspiel 
Bewegung und Ruhe

Die «heilenden Kräfte» in der Bewegungsmedizin entfalten sich erst vollständig, wenn nach den allgemeingültigen Wirkprinzipien von Anspannung und Entspannung trainiert wird. Darum benötigt der Körper nach getätigter Bewegung Ruhe. Das Wechselspiel zwischen Aktivität und Ruhepausen ist sehr bedeutend. Bei gewissen Krankheitszuständen liegt die Kunst, Bewegung als Heilmittel einzusetzen, gerade darin, zwischen den einzelnen Bewegungsausführungen genügend lange auszuruhen. Mehr als ein Drittel der Patienten, die eine Physiothe­rapiepraxis aufsuchen, akzeptieren Bewegung als Heilmittel nur dann, wenn in erster Linie das «Ausruhen» zwischen der Bewegungsausführung betont wird und zum Zug kommt.

Ganzkörperliche Rhythmen und was tun bei Einschränkungen?

Damit Bewegung als Heilmittel greift, sollte – wenn möglich – immer in bestimmten Rhythmen trainiert werden. Dies erleichtert das Lernen und Speichern von neuen Bewegungsabläufen. Besonders geeignet sind ...

Weiterlesen? Laden Sie den ganzen Artikel kostenfrei herunter!

Thomas Nyffeler, Dipl. Physiotherapeut FH

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Weltkrebstag 2014: WHO betont Prävention als Schlüssel

Neuer Bericht bezeichnet Prävention als Schlüssel zur Verringerung der Krebslast. Der im Vorfeld des jährlich am 4. Februar begangenen Weltkrebstages veröffentlichte Weltkrebsbericht bestätigt den alten Wahlspruch: Prävention ist besser als Heilung. Gestützt auf die jüngsten Statistiken über Trends bei der Krebsinzidenz und -mortalität weltweit, verdeutlicht dieser Bericht, wie die Krebslast mit alarmierendem Tempo wächst, und hebt die Bedeutung eines politischen Willens und einer zügigen Umsetzung effizienter Präventionsstrategien zur Eindämmung der Krankheit hervor.
mehr lesen

Gesunder Lebenswandel verlängert das Leben um Jahre

Länger leben dank Früchten, viel Bewegung, wenig Alkohol und keinen Zigaretten: Dies zeigt eine neue Studie der Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich, die erstmals Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung in Zahlen fasst. Die Resultate sollen in die Prävention und die Gesundheitsberatung in den Arztpraxen einfliessen. 
mehr lesen

Schlafapnoesyndrom – Abnehmen ist wirksamer als Atemmaske

Wenn es gelingt, ordentlich Gewicht zu verlieren, werden Apnoe- und Hypopnoe-Episoden während des Schlafs deutlich seltener. Das belegt eine schwedische Studie mit adipösen Männern, die im Schnitt knapp 20kg abgespeckt hatten.
mehr lesen

Herzinfarkt: Gesunde Ernährung kann Gene besiegen

Die meisten Herzinfarkte lassen sich durch eine gesunde Lebensweise vermeiden. Dies trifft einer Studie in PLoS Medicine (2011; 9: e1001106) zufolge auch für jene Menschen zu, die ein genetisch erhöhtes Risiko haben.
mehr lesen

Abgucken erwünscht – so kommen wir in Bewegung!

Kennen Sie das auch noch aus Ihrer Schulzeit? Man schreibt eine Klassenarbeit, hat sich mehr oder weniger gut vorbereitet und verspürt doch den grossen Drang, beim Nachbarn abzugucken. Wehe aber, wenn man vom Lehrer erwischt wird! Dann gibt es einen Verweis, eine schlechte Note und eine Meldung an die Eltern. Da heisst es, gut zu überlegen, ob man diese Folgen in Kauf nimmt oder nicht doch lieber ehrlich und selbstständig seine Arbeit schreibt. Warum also diese Überschrift? Sollen Sie doch zum Abgucken animiert werden?

Meine Antwort lautet aus vollem Herzen: JA.
mehr lesen