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Glaube ohne Risiken und Nebenwirkungen - Vom religiösen Missbrauch im frommen Gewand

Martin Buber, ein jüdischer Theologe und Philosoph, schrieb:
«Nichts verdeckt Gottes Angesicht so wie Religion».

Blaise Pascal meint:
«Niemals tun die Menschen das Böse konsequenter und freudiger, als wenn sie es aus religiösen Motiven tun.»

Spiritualität ist eine grosse Kraft, die unser Innerstes der Existenz betrifft. Deshalb gehen Übergriffe auf diesem Gebiet besonders tief und sind sehr schmerzhaft. Über religiösen Missbrauch zu reden, ist besonders schwierig, weil oft die Worte fehlen.
Religiöse Gewalt muss nicht grobschlächtig sein, sondern wird oft indirekt und subtil ausgeübt. Man spürt etwas, meist nur diffus und etwas neblig – und erst aus jahrelanger zeitlicher Distanz sind Menschen in der Lage zu beschreiben, was wirklich abgelaufen ist.

  • Warum ist das so schwierig?
  • Welche Dynamik spielt bei religiösem Missbrauch?
  • Wie erkenne ich diese Art Übergriffe?
  • Wann wird grenzverletzend Glauben gelebt oder über Glauben geredet?
  • Wie können wir uns davor schützen?

Diesen Fragen werden wir nachgehen. Es besteht die Möglichkeit, dem Referenten Fragen zu stellen.

Ort:
LLG-Seminarraum LLG | Rümelinbachweg 60 | 4054 Basel
(gegenüber Haupteingang Hallenbad Rialto)

Referent:
Daniel Zwiker MA | eidg. anerkannter Psychotherapeut

Kosten:
Eintritt frei!
Freiwilliger Unkostenbeitrag

Information:
Elsbeth Schwyn | 061 401 41 65

Datum:
Donnerstag, 17. Januar 2019, 19.00-20.30 Uhr

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Anmeldung:
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Veranstalter:
Ortsgruppe Basel