Stress - Doping als Ausweg?
Sie wurden entwickelt, um schwere Krankheiten wie Demenz oder Depressionen zu lindern, doch werden Medikamente wie Piracetam oder Fluoxetin auch von Gesunden eingenommen, um im Job mehr Leistung bringen zu können. Was im Leistungssport verboten ist, scheint jetzt in der Arbeitswelt angekommen zu sein: Vier von zehn Beschäftigten wissen um die angeblich leistungssteigerne Wirkung solcher Medikamente. 20 Prozent der rund 3.000 Befragten meinten sogar, dass die Risiken dabei im Vergleich zum Nutzen vertretbar seien. Rund 19 Prozent kennen mindestens eine Person, die ohne medizinische Erfordernis leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente
eingenommen hat. 83 Prozent der Versicherten, denen Piracetam von Ärzten verordnet wurde, hatten keine Demenzdiagnose.
DAK-Gesundheitsreport 2009, in DVG informiert Juli 09
Bild (C) Tanja/Pixelio






