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Neue Studie: Herzrisikoreduktion durch Walnüsse

Loma Linda, Kalifornien, 7.12.2020 Forscher weisen mit einer Studie nach, dass der regelmässige Konsum von Walnüssen bei älteren Erwachsenen sechs von zehn Entzündungsmarkern im Blut reduziert.

Loma Linda, Kalifornien/USA | 07.12.2020 | APD | Forscher der adventistischen Loma-Linda-Universität in Kalifornien/USA im Fachbereich Public Health (öffentliche Gesundheit) und der Lipid Clinic der Universität Barcelona/Spanien veröffentlichten im vergangenen Monat Ergebnisse, die zeigen, dass der Verzehr von Walnüssen bei älteren Erwachsenen sechs von zehn sogenannten Entzündungsmarkern im Blut um bis zu 11,5 Prozent reduziert. Diese neuen Erkenntnisse über zusätzliche Vorteile des Walnusskonsums unterstreichen, laut einer Mitteilung der Universität, seine Fähigkeit, das Risiko von Herzerkrankungen bei älteren Erwachsenen zu senken.
Die Studie mit dem Titel „Effects of 2-Year Walnut-Supplemented Diet on
Inflammatory Biomarkers“ erschien im Journal of the American College of
Cardiology (JACC) und ist Teil der Studie „Walnuts and Healthy Aging (WAHA)“, die von 2012 bis 2016 lief. Sie sei die bisher längste und grösste Studie über die gesundheitlichen Vorteile von Walnüssen.
Walnüsse lindern chronische Entzündungen und haben cholesterinsenkende Wirkung
Laut Dr. Sujatha Rajaram, Professorin für Ernährung im Fachbereich Public Health und Co-Autorin der Studie werde bestätigt, dass Walnüsse chronische Entzündungen lindern. Damit wachse auch das Wissen, die den Nusskonsum mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung bringt. Frühere Forschungsarbeiten dieser und anderer Forscher hätten gezeigt, wie die cholesterinsenkende Wirkung von Walnüssen und ihr Beitrag zur Gesundheit der Gefässe das Herz-Kreislauf-System stärken können.
Walnüsse für Krankheitsmanagement und Krankheitsprävention von Vorteil
„Der Verzehr von Walnüssen kann sowohl aus Sicht des Krankheitsmanagements als auch aus Sicht der Krankheitsprävention von Vorteil sein", sagt Rajaram. „Diejenigen, bei denen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung diagnostiziert wurde, können zusätzlich zu den verordneten Medikamenten oder Behandlungen, Walnüsse in ihre Ernährung aufnehmen, um ihren Körper zu unterstützen. Andere können damit beginnen, Walnüsse in ihre Ernährung aufzunehmen, um präventive Vorteile zu ernten", so die Forscherin.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit häufigste Todesursache
Angesichts der Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sowohl weltweit als auch in den Vereinigten Staaten die häufigste Todesursache sind, seien Erkenntnisse über pflanzliche Lebensmittel, die das Risiko von Herzerkrankungen senken können, um so wichtiger. Sie sollten um der Gesundheit willen in die tägliche Nahrung einfliessen, sagt Rajaram.
Essen von Walnüssen erfordert keine grosse Änderung des Lebensstils
Wenn Walnüsse zu einer bestehenden Ernährung hinzugeführt werden, muss sich der Lebensstil keinesfalls drastisch ändern; einfach die Nüsse ergänzen, sie pur essen, sie mit Frühstücksflocken mischen, sie über einen Salat streuen oder sie in einen Smoothie mischen. Während sich die Forschung in dem Artikel auf den täglichen Walnussverzehr bei älteren Menschen konzentrierte, könnte der drei- bis fünfmalige Verzehr einer faustgrossen Portion Walnüsse pro Woche für jeden von Vorteil sein, sagt Rajaram.
Rajaram ergänzt, dass sie zukünftige Studien von WAHA-Forschern erwarte, um die Beweise für den gesundheitlichen Nutzen von Walnüssen über Herzkrankheiten hinaus zu erweitern und die Auswirkungen auf die Demographie über ältere gesunde Erwachsene hinaus zu untersuchen. In der Zwischenzeit sei es erfrischend, mehr wissenschaftliche Unterstützung für die Aufnahme von Walnüssen als Teil einer herzgesunden Ernährung zu erhalten. In einer Welt, in der den Verbrauchern oft gesagt werde, welche Lebensmittel sie nicht essen sollen, sei es schön, zur Abwechslung einmal zu hören, was eigentlich gut zu essen ist.


Zur Studie im American College of Cardiology (JACC):
https://bit.ly/JACC_Walnut_LLU

(C) Foto: Steve Kamatis/APD

APD 7.12.20, Pressedienst

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