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Macht «Glauben» gesund? Eine Standortbestimmung

Im Sprechzimmer …Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Arzt – vielleicht bei einer Vorsorgeuntersuchung, vielleicht auch im Krankheitsfall – Sie unvermittelt fragen würde, wo Sie Hoffnung schöpfen, Kraft, Trost und inneren Frieden finden können?

Was, wenn er nicht nur nach Ihrer Religionszugehörigkeit fragen würde, sondern auch danach, wie wichtig Ihnen diese ist und welche Aspekte Ihrer Religion Sie als eher hilfreich, welche als weniger hilfreich erleben? Würden Sie gerne mit ihm über Ihre ganz persönlichen Überzeugungen sprechen? Darüber, ob Sie an Gott glauben oder nicht, ob Sie beten, meditieren, die Bibel oder ein anderes heiliges Buch lesen, an Gottesdiensten teilnehmen oder lieber wandern gehen, Zeit in der Natur verbringen oder malen? Wären Sie erstaunt, wenn Ihr Arzt wissen möchte, welchen Einfluss Ihre persönlichen Glaubensüberzeugungen auf medizinische Behandlungen oder Entscheidungen im Bereich des Lebensendes ausüben könnten?

… über «Glauben» reden?

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Dr. med. Ruedi Brodbeck, Alchenflüh, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH und Psychosomatische Medizin SAPPM, Diplom für Biblische Theologie und Pastoralarbeit, Supervisor

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Australische Studie: Koffein als Gesundheitsrisiko

Wahroonga, NSW/Australien, 03.01.2018/APD - Koffein stelle neben rotem Fleisch und Stress einen Schlüsselfaktor dar, der sich negativ auf die Gesundheit auswirke.

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Je mehr Alkohol, desto höher das Krebsrisiko

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In den letzten Jahren wurde das Wesen und die Wirkung von Vergebung zunehmend wissenschaftlich erforscht. Unter anderem stellt sich auch die Frage, ob Gruppeninterventionen (z.B. Seminare) um Vergebung zu lernen und anzuwenden hilfreich sind. Von ver

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Bewegung belebt

Über die erstaunlich vielseitigen, positiven Auswirkungen regelmässiger körperlicher Aktivität.

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