Zum Hauptmenü springen

Vertrauen – in die Wiege gelegt?

Wir vertrauen jeden Tag, ohne darüber nachzudenken. Wir vertrauen darauf, dass die Brücke, über die wir fahren, hält und dass der Bäcker frische Semmeln gebacken hat. Trotzdem ist das nicht so einfach.

Wenn man im Leben viele böse Erfahrungen macht, fürchtet man, dass Vertrauen missbraucht wird, dass die Brücke einstürzen könnte und man von einem Menschen, dem man vertraut, enttäuscht wird. Dann wird das Vertrauen brüchig. Es fällt immer schwerer zu vertrauen. Man wird misstrauisch, ängstlich und fängt an, alles zu überprüfen. Man schläft schlecht. Vertrauen ist die feste Überzeugung von der Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit einer Person oder einer Sache. Synonyme sind Glaube, Zutrauen, Zuversichtlichkeit.

Wie entsteht Vertrauen?

Vertrauen entsteht schon sehr früh im Leben. Eigentlich schon bei der Zeugung, wenn Eltern dem Kind auf den Weg mitgeben: «Du bist gewollt.» Da beginnt die vertrauensvolle Beziehung zum ungeborenen Leben. Der werdende Vater kann dazu beitragen, indem er seiner schwangeren Frau übermittelt: «Ich unterstütze dich, ich bin bei dir, du kannst mir vertrauen.»

Entwicklungspsychologen wie z. B. Erikson (1963) wissen, dass die Bildung von Urvertrauen eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit ist. Das Urvertrauen ...

Weiterlesen? Laden Sie den ganzen Artikel kostenfrei herunter!

ANNELIES PLEP, Penzberg, D, Familien-, Paar- und Sozialtherapeutin

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Lebenskunst Ruhe – den gesunden Rhythmus finden

Schneller, schneller, 
immer mehr ...

Unser Leben wird immer hektischer. Sowohl während der Arbeit als auch in der Freizeit steigen Erwartungen und Ansprüche. Es wird immer mehr in immer kürzerer Zeit verlangt. Der Stresspegel steigt, und viele spüren, dass ihnen Stress schadet. Stressbedingte Erkrankungen sind an der Tagesordnung.
mehr lesen

Panikstörung durch zu viel Blei im Blut

MONTREAL - Höhere Bleiwerte im Blut - auch wenn sie noch im Normbereich liegen - begünstigen anscheinend Depressionen und Panikstörungen bei jungen Erwachsenen.
mehr lesen

Gehirnjogging oder Jogging fürs Gehirn

Den meisten Menschen macht es Freude, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Sport trainiert die Muskeln, Fastenkuren dienen der Entschlackung und Schönheitsbehandlungen verfeinern die «Fassade». Doch wie in aller Welt bekommt man das Gehirn auf Vordermann?

Gehirnjogging – der Weg zum Erfolg?
mehr lesen

Glaube, Lebensstil, Gesundheit ... Nonnen

Über die heilsamen Auswirkungen des Glaubens wurde im Artikel "Macht glauben gesund?" ausführlich berichtet. Im vorliegenden Beitrag möchte ich der Frage nachgehen, wie dieser günstige Einfluss des Glaubens auf die Gesundheit zustande kommt.

mehr lesen

Tut Religion der Psyche gut?

Die religiösen und spirituellen Einflüsse auf die Gesundheit sind in der wissenschaftlich- psychiatrischen Forschung der letzten 150 Jahre stark vernachlässigt worden.

mehr lesen