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Wie es gelingt, ein staunender, glücklicher Mensch zu werden

Wir wollen gern glücklich sein. In der Badewanne liegen und dem Schaum zuhören, der sich Blase für Blase auflöst, und ihn uns mit sanften Bewegungen über die Brust schwappen lassen. Ich liebe es, im Bad Wellen zu machen, Sie auch?

Wir wollen geliebt werden. Auch für unsere gute Laune. «Keiner will nachts die Lippen küssen, die den ganzen Tag nur gemeckert haben», habe ich mal gelesen.

Warum ist es oft so schwer, glücklich zu sein?

Liegt es an der Lebenssituation, in der wir gerade stecken? Können wir überhaupt beeinflussen, ob wir die Welt gerade rosarot oder grau-in-grau sehen?

Die University of California untersuchte zwei Gruppen von Menschen: solche, die in der Lotterie gewonnen hatten, und solche, die durch einen Unfall gelähmt worden waren. Ziel war es herauszufinden, ob ein Lottogewinn glücklich und ein schwerer Unfall mit Dauerfolgen unglücklich macht. Das Ergebnis verblüfft: Zwar waren kurz nach dem Ereignis die Lottogewinner glücklicher und die Unfallopfer unglücklicher, bald aber kehrten die Menschen zum gleichen Mass an Zufriedenheit zurück, das sie zuvor empfunden hatten.

Dr. H. Roy Kaplan, ein amerikanischer Wissenschaftler, der sich mit Lotteriegewinnern befasst, erklärt diesen Effekt:

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Titus Müller, Schrifsteller, Moderator

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Die Bedeutung des Optimismus für unsere Gesundheit

Optimismus – wenn alles zum Besten dient. Bist du ein Optimist? Ein wunderschöner Rosenstrauch in einem blühenden Garten. Wenn du ihn betrachtest, verweilst du eher bei den Blüten oder den Dornen? Wenn du nun dein eigenes Leben betrachtest, was dann?

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«Mutmacher» braucht die Welt

Es ist erstaunlich, wie Lob unser Leben und das Leben von anderen erhellt.

Nachdem ich zwölf sehr glückliche und prägende Jahre in Spanien verbracht habe, bin ich mit 17 in die Schweiz zurückgekehrt. Ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Jugendlichen. Nicht nur das warme Klima, 300 Tage Sonne pro Jahr und den Duft von Meer, Pinienwäldern und blühenden Orangenhainen habe ich zurückgelassen, sondern auch all meine Kollegen und Freunde, mein ganzes soziales Netz.
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Freude macht optimistisch

Als ich ein kleines Mädchen war, machte mir mein Vater ein wunderschönes Puppenhaus. Es hatte sogar Beleuchtung. Ich spielte gern mit dem Haus und der Puppenfamilie.

Pech im Puppenhaus

Der Esszimmertisch war aus Plastik und hatte vier Beine. Als das erste Bein brach, sagte ich meiner Mutter: «Macht nichts, ich kann den Tisch so drehen, dass das fehlende Bein gegen die Wand steht, und dann wird der Tisch noch mit drei Beinen stehen können.» Als das nächste Bein brach, lautete mein Kommentar: «Ist es nicht gut, dass das Bein an derselben Seite brach wie das Erste? So kann ich eine Garnrolle darunter stellen, und der Tisch wird noch stehen.» Als das dritte Bein brach, knickte ich auch das verbliebene Bein ab und sagte: «Ok, das Bein brauche ich nicht mehr. Nun kann ich die Garnrolle in die Mitte schieben und die Tischplatte wird darauf stehen!»
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Abgucken erwünscht – so kommen wir in Bewegung!

Kennen Sie das auch noch aus Ihrer Schulzeit? Man schreibt eine Klassenarbeit, hat sich mehr oder weniger gut vorbereitet und verspürt doch den grossen Drang, beim Nachbarn abzugucken. Wehe aber, wenn man vom Lehrer erwischt wird! Dann gibt es einen Verweis, eine schlechte Note und eine Meldung an die Eltern. Da heisst es, gut zu überlegen, ob man diese Folgen in Kauf nimmt oder nicht doch lieber ehrlich und selbstständig seine Arbeit schreibt. Warum also diese Überschrift? Sollen Sie doch zum Abgucken animiert werden?

Meine Antwort lautet aus vollem Herzen: JA.
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Optimismus auch in Krisen

«Du mit deinem Optimismus! Du hast gut reden!»

Ist Optimismus lediglich positives Reden, ein passives Schön-Wetter-Denken wenn dunkle Wolken aufziehen, ein Ausblenden von negativen Tatsachen? Wird uns eventuell eine optimistische Disposition in die Wiege gelegt und könnte es sein, dass einige von uns zu wenig oder gar nichts davon abbekommen haben?
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